DRESDEN BRILLE

Fakten

Gestaltung und Produktionsüberwachung von 2000 Stück der
Zeitraum
14.09.2005 - 01.05.2006

Kunde
Staatliche Kunstsammlungen Dresden

urbikon Verantwortliche
Kai Dolata, Michael Grzesiak, Sebastian Stiess,

Die Dresden Brille «Silhouette» ist als Teilprojekt des Stadtentwicklungsmodells anderes Dresden entstanden. Augangspunkt ist die Position der Stadt, ihre durch den Maler Canaletto verewigte Silhouette aus der Barockzeit als Status Quo für die Zukunft des baulichen Stadtbildes der Innenstadt festzusetzen. Dabei wird allerdings vergessen, dass dieses Bild nicht nur durch die barocken Baumeister und deren Auftraggeber August den Starken geprägt wurde, sondern sowohl vor als auch nach seiner Regentschaft. Doch gerade die Veränderungen aus dem letztem Jahrhundert werden rückgängig gemacht. Man beruft sich nach wie vor auf den Schlossturm als Höhenlimit für Neubauten. Jegliche Projekte, die die Dominanz dieses Turmes in Frage stellen oder stellten, wurden entweder gestoppt oder gekürzt. Höhen, die gestalterisch nicht ins Bild passen werden abgerissen. Eine Markierung durch zeitgenössische Bautraditionen wird nicht zugelassen.

Die Dresden Brille spiegelt die Entwicklung der Silhouette wieder. Als Serie konzipiert wird ihre erste Auflage den Stand der “Skyline” von 2005 wiedergeben. Darin inbegriffen ist auch die wieder errichtete Kuppel der Frauenkirche.

Die Brille wurde zur 800-Jahr Feier der Stadt Dresden produziert und erstmalig im Rahmen der Ausstellung «Der Blick auf Dresden» zu diesem Jubiläum ausgegeben.

 

© 2001 - 2013 urbikon.com   |   Impressum   |   Letzte Änderung dieser Seite: 10.12.2010 | 22:54