L'OFFICE

Fakten

Kauf, Planung und Umbau eines Roburs zum mobilen Veranstaltungs-, Ausstellungs- und Büroraum für bis zu 15 Personen
Zeitraum
20.05.2004 - 25.06.2004

Kunde
urbikon.com

urbikon Verantwortliche
Kai Dolata, Michael Grzesiak, Sebastian Stiess,

Ausgangspunkt ist die Beschäftigung mit mobilen Dienstleistungen im schrumpfenden urbanen Kontext. Wenn die Bevölkerungsdichte nicht mehr für den ökonomischen Erfolg eines fest installierten Services reicht, also die Kundenzahl zu gering ist, um ein Geschäft das Überleben zu sichern, müssen neue Strategien entwickelt werden. Eine Strategie wäre die Errichtung mobiler bzw. dezentraler Infrastrukturen. Die Fahrbibliothek ist ein lang erprobtes und erfolgreiches Konzept für die Versorgung von geistigem Wissen innerhalb dünn besiedelter oder ländlicher Räume. Und selbst in städtischer Umgebung wird sie eingesetzt, wenn der Weg zum nächsten Bibliotheksgebäude zu weit ist. Sie ist ein verbesserter Service am Bewohner jeglicher Räume.

Geschichte l’Office

Der Robur, ein »Werktätigen-Transportfahrzeug« für max 21 Passagiere ist Basis des mobilen Büro-, Veranstaltungs- und Ausstellungsraumes »l’Office«. Der Robur wurde in Zittau, Sachsen entwickelt und gilt als robuster Bus, der selbst auf unbefestigten Straßen fahren kann. Es gibt ihn als Hinterrad betriebenen Diesel oder Benziner aber auch als Allrad mit Spezialreifen mit stahlverstärkten Radmänteln. Unser l’Office ist als Benziner gekauft und von uns zum Dieselfahrzeug umgerüstet worden.

Der Umbau fand in der Werkstatt der Leipziger Verkehrsbetriebe statt. Der Benzinmotor wurde durch einen Dieselmotor ersetzt und das gesamte l’Office TÜV-tauglich gemacht. Danach wurde er fachgerecht lakiert und seiner jetzigen Bestimmung übergeben.

Wesentliches Merkmal der Inneneinrichtung ist deren Flexibilität. Hierfür wurde das l’Office als leeres Mobil mit edlen Materialien ausgestattet. Hinzu kommen nach Bedarf die von uns entwickelten Mobiloren, deren unterschiedliche Anordnung Innenraumsituationen für jeden Anspruch bilden können. Der Boden aus Linoleum erträgt starke Belastungen. Die Innenwände sind als Tragsystem entworfen, das alle Möbel des Innenraums aufnehmen kann. In ihnen stecken auch Verkabelung für Strom und Netzwerke.

 

 

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