MUSTERBüRO KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

Fakten

Einrichtungskonzept, Planung und Umsetzung
Zeitraum
22.08.2002 - 22.09.2002

Kunde
Kulturstiftung des Bundes, Halle / Saale

urbikon Verantwortliche
Michael Grzesiak,

Kollaboration
Jan Wenzel

Das Design bricht mit herkömmlichen, kühlen und sterilen Büroatmospheren aus Edelstahl und Glas.

Als Representantin einer Institution, die sich dem Feld zeitgenössischer deutscher Kunst und Kultur verschrieben hat, fragte die Leiterin nach einem stimulierenden, produktiven aber auch entspannenden Ort, der mit den Themen der Stiftung zu tun hat. Das Design verbindet gebrauchte und neue Elemente mit jeweils lokalen Kontext, d.h. mit Ursprüngen im sozialistischen Modernismus und der Lage in der derzeitigen politischen Landschaft der neuen Bundesländer. Möbel die ursprünglich einer anderen Funktion dienten wurden gesichtet, transformiert und neu arrangiert.

Die formalen Elemente und ihr Kontext

  • Der Konferenztisch ist ein handgefertigter 1960er Qualitätstisch der Deutschen Werkstätten Hellerau.
  • Die Beleuchtungselemente stammen aus einem Industriegebäude in der Region
  • Die Hocker sind transformierte Sprungböcke einer Turnhalle der Stadt, die Sitzbänke entstammen dem modernistischen »Lichtstudio« in der Nachbarschaft der Stiftung und die Stühle aus einem Jugenclub in Chemnitz
  • Einige der Sitzmöbel wurden neu mit Leder bezogen in einer Werkstatt, die den ökonomischen Wandel überlebte
  • Der Schrank diente in den 1960ern als Apothekenschrank
  • Metallflächen in den Farben der Stiftung dienen als magnetische Displays für Neuigkeiten und Notizen

 

 

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