STADT LAND FLUSS

Fakten

Konzeption und Betreuung des Erstemesterprojektes
Zeitraum
15.08.2007 - 15.02.2008

Kunde
Uni Kassel FG Stadt- und Regionalplanung (Prof. Iris Reuther / Prof. Jürgen Aring)

urbikon Verantwortliche
Kai Dolata,

Kollaboration
Jürgen Aring, Christian Piek, Wolfram Georg

Präsentationen

 

Diskussionen

 

Präsentationen

 

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Exkursion nach Kopenhagen

 

Städte sind äußerst komplexe Gebilde. Wir wollen im Einführungsstudio lernen, sie mit dem Blick des Planers zu sehen, zu analysieren, zu verstehen und weiter zu entwickeln. Man kann sich Städten und Stadtplanung von unterschiedlichen Standpunkten nähern (z.B. vom Architektonischen, vom Wirtschaftlichen, vom Sozialen, vom Juristischen...). Unser wichtigster Ansatzpunkt wird jedoch die physische und baulich-gestalterische Seite der Stadt sein. Dazu wird das Einführungsstudio in drei Phasen, die "drei E’s" gegliedert: Explorieren, Erkennen, Eingreifen.

Explorieren

In den ersten Wochen werden wir grundlegende Techniken des planerischen und wissenschaftlichen Arbeitens betrachten und einüben. Hierzu zählen Annäherungen an verschiedene Planarten, Maßstabssprünge, Zeichentechniken sowie Recherche für Kurzreferate als Vorbereitung der Exkursion.

Abschluss dieser Phase bildet eine Exkursion nach Kopenhagen / Malmö in der Kompaktwoche. Lange Zeit am Rand der europäischen Gemeinschaft, aufgrund der Insellage rückt die dänische Hauptstadt durch neue Verkehrsverbindungen wieder dichter an den zentraleuropäischen Raum heran. Innerstädtische Entwicklungsgebiete, Restrukturierung der Øresund-Uferareale sowie prägnante architektonische Einzelobjekte und Ensembles werden im Mittelpunkt der Exkursion stehen.

Erkennen

Kassel dient als räumliche Kulisse dieser Phase. Anhand verschiedener Standorte werden wir zunächst städtebauliche Typologien untersuchen und in mehrere inhaltliche Layer sezieren. Ergänzend wollen wir neben dem im Vordergrund des Einführungsstudios stehenden Städtebau- und Freiraum auch einen ersten Blick auf weitere stadtprägende Strukturen“ (Funktionaliät, Recht, Bodenmarkt, Sozialraum) werfen. Verschiedene Darstellungstechniken - Skizzen, Analysekarten, CAD-Zeichnungen und Modellbau - helfen uns, Aussagen zu Erkanntem zu treffen. Ziel ist die Entwicklung von Standpunkten und Haltungen zu baulichen, freiräumlichen und unsichtbaren Strukturen.

Eingreifen

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen angewandt werden. Hierfür dient die letzte Phase des Studios, in der wir planerische Eingriffe in Stadträume erproben. In unterschiedlichen Maßstäben gilt es, Aussagen zu Freiräumen und Gebäudestrukturen zu treffen und diese mit den gestalterischen Mitteln des Planers umzusetzen. Dichte oder Weite, Blockrand oder Zeilen, Offen oder Geschlossen, Grün oder Grau, Kontext oder Solitär, Variationen oder Singularität sind nur einige Begriffe, die in der Festlegung eines Entwurfes eine Rolle spielen werden. Ziel ist die planerische Auseinandersetzung mit seinem gewählten, räumlichen Umfeld und der direkten bzw. indirekten Nachbarschaft. Vergleichen und Reflektieren stehen neben dem Planen und Entwerfen im Mittelpunkt.

Das Erstsemesterprojekt wurde im Wintersemester 2007/08 vom Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung der Uni Kassel angeboten. Prof. Jürgen Aring und Kai Dolata betreuten das Projekt gemeinsam mit den studentischen Mitarbeitern Wolfram Georg und Christian Pieck.

 

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